Der Magyar Vizsla

..ein Jagdhund von mittlerer Größe, von eleganter Erscheinung, etwas leicht gebaut, sandgelb, kurzhaarig. Er zeigt die vollendete Harmonie der Schönheit und Kraft. Er ist ausgeglichen, intelligent und von lebhaftem Temperament.

Beim Magyar Vizsla handelt es sich im Vergleich zu anderen Rassen und speziell den Vorstehhunden um eine „alte“ Hunderasse.
Ungarische Bracken und Windhunde sowie die semmelfarbigen Jagdhunde der Türken sollen Vorfahren unserer heutigen Vizslas sein. Auf über tausend Jahren alten Zeichnungen sind bereits ungarische Jäger mit ihren Vizslas dargestellt. So müssen wir es wohl diesen magyarischen Jägern danken, dass bei der Zucht aufs Strengste über die herausragenden Eigenschaften gewacht wurde, damit uns diese „alte“ Jagdhundrasse bis heute mit ihren Qualitäten erhalten blieb.

Aufzeichnungen zu Folge, wird der Magyar Vizsla seit 1700 rein gezüchtet, in der Hälfte des 19. Jahrhundert wurden, wie bei vielen Rassen auch , fremde Rassen (z.B. Pointer) eingekreuzt.
Den Vizsla kennzeichnet eine ausgeprägte Sensibilität.
Grobe Behandlung, Zwang oder Schläge sind wie technische Hilfsmittel bei der Abrichtung eines Vizsla absolut deplaziert. Ein Vizsla will von seinem Herrn geführt werden. Die Partnerbeziehung zum Führer ist beim Vizsla extrem ausgeprägt, ein liebevoller, aber konsequenter Führer ist für ihn der Alfa, dem er gefallen will und dem er sich unterordnet.

Weiterführende Infos wie auch die Standards sind im Forum zu finden.

 

Donald vom Bester Feld
Istvan von Haus Schladern (gen. Ivo)